| Landbell AG: Wolfgang Schertz nimmt Abschied |
Landbell AG: Wolfgang Schertz nimmt AbschiedLandbell AG, 25.06.2007Jan Patrick Schulz neuer Vorsitzender des Vorstands / Schertz bleibt dem Unternehmen als Berater verbunden und treibt europäische Expansion voran Mainz, 25. Juni 2007 – Nach rund elf Jahren Pionierarbeit bei der Verpackungsentsorgung mit dem „Grünen Punkt“ verabschiedet sich Wolfgang Schertz (64), Vorsitzender des Vorstands der Landbell AG, zum 30. Juni 2007 in den Ruhestand. In seine Fußstapfen tritt Jan Patrick Schulz (39), seit 2005 als Vorstandsmitglied zuständig für das Ressort Marketing & Vertrieb. Schertz hat als Vordenker in der Entsorgungsbranche die lange Zeit geforderte Öffnung des Marktes der Dualen Systeme maßgeblich vorbereitet und vorangetrieben. Als er 1996 die Landbell AG mit aus der Taufe hob, hatte niemand geglaubt, dass das Unternehmen dem damaligen Monopolisten Duales System Deutschland (DSD) ernsthaft Konkurrenz machen könnte. Unter seiner Federführung trat Landbell schließlich nach Überwindung zahlreicher juristischer Hürden 2003 in den regulierten Markt der Verpackungsentsorgung mit dem „Grünen Punkt“ ein, brach das Monopol auf und öffnete den Markt für den Wettbewerb. Im Sommer 2006 passierte das Unternehmen einen weiteren wichtigen Meilenstein: die bundesweite Zulassung des eigenen, flächendeckenden Dualen Systems. Bis heute behauptet sich Landbell als Nummer Zwei in der mittlerweile wettbewerbsintensiven Branche. „Wolfgang Schertz hat im Markt der Dualen Systeme Zeichen gesetzt und für den Durchbruch der Landbell AG gesorgt“, so Frank Binder, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Landbell AG. „Wir danken Wolfgang Schertz für sein außerordentliches Engagement und seine großen Verdienste bei der Liberalisierung der Verpackungsentsorgung. Ich persönlich freue mich, dass er sich bereit erklärt hat, unserem Unternehmen, das er mit aufgebaut hat, weiterhin mit Rat und Tat verbunden zu bleiben. So können wir weiterhin von seinem Fachwissen und Erfahrungsschatz profitieren.“ Als Berater des Vorstands und des Aufsichtsrats wird Schertz künftig das Europa-Geschäft des Unternehmens unterstützen: „Die elf Jahre bei Landbell waren gespickt mit beruflichen Höhepunkten und reizvollen Herausforderungen. Kein anderes Unternehmen bot mir soviel spannendes Neuland wie die Mainzer Landbell AG. Nun geht es darum, in die europäischen Märkte vorzustoßen. Dies will ich nach Kräften unterstützen und meinen Beitrag zur künftigen Expansion der Landbell AG leisten.“ Sein Nachfolger Jan Patrick Schulz sieht sich für die neuen Aufgaben bestens gerüstet: „Während meiner zweijährigen Landbell-Zugehörigkeit habe ich mit Wolfgang Schertz immer partnerschaftlich und konstruktiv zusammengearbeitet, dafür bin ich ihm sehr dankbar. Landbell ist hervorragend aufgestellt. Mit einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro sind wir eine ernstzunehmende Größe im Markt. Jetzt geht es darum, mit innovativen Konzepten und neuen Geschäftsfeldern das Unternehmen als Fullservice-Dienstleister weiter voranzubringen.“ Über Landbell: Die Landbell AG ist Umwelt- und Entsorgungsspezialist. Das Mainzer Unternehmen betreibt das Zweite Duale System zur Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ und bietet langjährig erprobte Lösungen für Selbstentsorger. Ein Pfand-System für das Recycling von Einweg-Getränkeverpackungen und eine Fullservice-Lösung zur Rücknahme und Entsorgung von Elektroschrott runden das umfassende Angebotsportfolio von Landbell ab. Als erster Wettbewerber von flächendeckenden Rücknahme-Systemen machte Landbell dem Monopol der heutigen Duales System Deutschland GmbH (DSD) 2003 ein Ende. Landbell organisiert im Auftrag von Industrie, Handel und Handwerk flächendeckend das haushaltsnahe Erfassen und Entsorgen von Verpackungen mit dem „Grünen Punkt“. Ein Vertrag mit dem Systembetreiber befreit die Kunden von ihren gesetzlichen Rücknahme- und Verwertungspflichten. Pressekontakt: Claudio Montanini Telefon: 069-970705-30 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. |